Sinus-Grundschule

SINUS an Grundschulen«

Das Programm »SINUS an Grundschulen« entwickelte den mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundschulunterricht weiter. Es lief von August 2009 bis Juli 2013. Zehn Länder der Bundesrepublik nahmen mit ausgewählten Grundschulen aktiv am Programm teil, fünf weitere Länder als assoziierte Mitglieder.
Lehrerinnen und Lehrer der Teilnehmergrundschulen arbeiteten im Team an typischen Herausforderungen des Unterrichts. Sie richten ihren Blick auf die individuelle Förderung der Kinder und schaffen eine ausbaufähige Grundlage für das Lernen in der Sekundarstufe. Lehrkräfte dokumentierten und reflektierten ihre Arbeit und wurden dabei vom Programmträger, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) wissenschaftlich begleitet.

Nach dem Ende des gemeinsamen Programms führen die Länder die Arbeit ab August 2013 nach landesspezifischen Konzepten weiter.

Kurzbeschreibung des Programms

Schulleistungsvergleichsstudien wie IGLU-E zeigten, dass am Ende der Grundschulzeit erhebliche Leistungsunterschiede zwischen Kindern bestehen. Im weiterführenden Schulsystem verstärken sich diese Unterschiede noch. Hier setzte das Programm SINUS-Transfer Grundschule an.

Die Grundschule als Schule für alle Kinder soll ein Fundament schaffen, auf dem das Lernen in der Sekundarstufe und über die weitere Lebensspanne aufbauen und gelingen kann. Dazu gehört auch, Interesse für Mathematik und Naturwissenschaften anzuregen und zu fördern.

SINUS-Transfer Grundschule übertrug Ansätze des Vorgängerprogramms SINUS auf eine andere Schulart und eine andere Schulstufe: Während einer Laufzeit von fünf Jahren arbeiteten Lehrkräfte aus den beteiligten Grundschulen in ihrer Schule oder schulübergreifend kollegial zusammen. Sie stützten ihre Arbeit auf einige der zehn SINUS-Module und arbeiteten an einer Weiterentwicklung und Verbesserung ihres Unterrichts. Das Programm wurde evaluiert.