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Grundschule

Die Grundschule ist Lernort und Lebensraum für eine Schülerschaft von großer Heterogenität und hat den Auftrag, alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
Den Kindern wird ein verstehender und erklärender Zugang zu Natur, Kultur, Zivilisation, Technik und gesellschaftlicher Wirklichkeit eröffnet – durch den Erwerb der Kulturtechniken, von Wissen und Kenntnissen, aber auch durch den Aufbau von Werthaltungen und die Entwicklung persönlicher Interessen. Weiterhin werden musische und praktische Fähigkeiten sowie soziales und methodisches Lernen gefördert.
Die Grundschule hat einen eigenständigen Bildungsauftrag, der den Blick auf späteres Lernen einschließt.

In der Grundschule werden nicht nur die Grundfertigkeiten im Lesen, Rechnen und Schreiben vermittelt. Neben dem Wissenserwerb geht es auch darum, Interessen zu entwickeln, soziale Verhaltensweisen sowie musische und praktische Fähigkeiten zu fördern und Werthaltungen aufzubauen. Die Kinder sollen Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen erwerben, um sich die Welt zu erschließen, sich in ihr zurechtzufinden und sie auch mitzugestalten. Der Lehrplan für die bayerische Grundschule spricht in diesem Zusammenhang von „Grundlegender Bildung“.

Gemeinsam Verantwortung tragen: Die Bayerischen Bildungsleitlinien

Die Leitlinien sind der erste gemeinsame Orientierungs- und Bezugsrahmen für alle außerfamiliären Bildungsorte, die Verantwortung für Kinder in diesem Alter tragen, sowie für die Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, die das pädagogische Personal dieser Bildungsorte qualifizieren.

Im Zentrum stehen das Kind als aktiver, kompetenter Mitgestalter seiner Bildung, die Familie als ursprünglichster und einflussreichster Bildungsort sowie dieKooperation und Vernetzung der verschiedenen Bildungsorte als Partner in ihrer gemeinsamen Verantwortung für das Kind.