Schulschachmeisterschaften

GRUNDSCHULSCHACHMEISTERSCHAFTEN AN DER GS PRIESENDORF IM JANUAR
Die Idee, Schachunterricht an den Schulen zu vermitteln, basiert auf folgenden, mit dem Deutschen Schachbund in Berlin abgestimmten Überlegungen:

Schach fördert nicht nur die Fähigkeiten des planenden und strukturierenden Denkens, sondern unterstützt vorbildlich das Lernen durch problemlösendes Denken.

Das Schachspielen in der Schule ist eine ideale Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre einen spielerischen Zugang zu der ernsthaften Problematik des Lernens zu gewinnen.

Vorteilhaft für die Schüler kann sich ein entspannteres Verhältnis zu den eigenen Fehlern und damit zur Selbstkritik entwickeln. Das ist oft im normalen Schulbetrieb unter Notendruck nicht so einfach zu erreichen. Diese so aufgebaute positive Einstellung zum Lernen stabilisiert die Schüler gegen Misserfolge und Resignation.

Der Schüler will nach jedem verlorenen Spiel wissen, wie er es hätte besser machen können und übt dabei spielerisch sein analytisches Denken. Modellversuche haben belegt, dass Schachspielen über einen längeren Zeitraum die Konzentrationsfähigkeit der Schüler erhöht; es unterstützt den Abbau von Kommunikationsschwierigkeiten untereinander und hilft Abseitsstehenden, aus ihrer Isolation herauszukommen.

Das "königliche Spiel" bietet allen Kindern, die es beherrschen, gute Möglichkeiten zur Verbesserung ihres Selbstwertgefühls, da sie bei Gleichaltrigen ein "intellektuelles Prestige" genießen.


ZEITUNGSBERICHT:

in voller Erfolg war der 1. Schach-Grundschul-Cup des Kreises Bamberg, wozu sich insgesamt 16 Mädchen und Buben in der Priesendorfer Grund- und Mittelschule einfanden. Gespielt wurden sieben Runden mit jeweils zehn Minuten Bedenkzeit. Als ungeschlagener Champion ging Christian Eberlein von der Schule Schlüsselfeld hervor. In der Schulwertung wurde Schlüsselfeld Erster, der zweite Platz ging an Rattelsdorf und der dritte Rang an Priesendorf-Lisberg. Bestes Mädchen wurde Eva Paveike (Schlüsselfeld). Organisation und Turnierleitung übernahmen Schulschachreferent Rainer Schmee und Spielleiter Jens Herrmann (SC 1868 Bamberg). Sie stimmten mit Schulleiter Alexander Pfister überein, im kommenden Jahr wieder einen Wettkampf auszutragen.